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Theater Krefeld/Möchengladbach

Die Fledermaus

Operette in drei Akten
Musik von Johann Strauß (Sohn) (1825–1899)
Text von Richard Genée



Musikalische Leitung: Andreas Fellner
Inszenierung: Reinhardt Friese
Bühne: Günter Hellweg
Kostüme: Annette Mahlendorf
Choreografie: Robert North
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Andreas Wendholz


Zu welchen Irrungen und Verwirrungen eine Maskierung führen kann, vor allem, wenn diese als gewitztes Rachespiel geplant ist, zeigt Johann Strauß’ Operette Die Fledermaus: Der exzentrische Prinz Orlofsky gibt eines seiner Soupés, bei denen man unter keinen Umständen fehlen darf. Daher freut sich besonders Adele, die Kammerzofe im Hause Eisenstein, über eine Einladung zum Ball. Der Hausherr selbst soll am Abend eine Gefängnisstrafe wegen eines unrühmlichen Handgemenges antreten. Und so gibt seine Gattin Rosalinde ihrer Angestellten frei, um Alfred, den Gesangslehrer, zu einem Stelldichein empfangen zu können. Doch dank einer Verwechslung wird eben dieser anstelle von Eisenstein inhaftiert, welcher unterdessen mit seinem Freund Dr. Falke heimlich und unter falschem Namen beim Prinzen eintrifft. Rosalinde nun möchte ihrerseits den Abend nicht allein verbringen und folgt daher dem Rat Dr. Falkes, sich selbst – natürlich in entsprechender Maskierung – auch auf Orlofskys Fest zu amüsieren. Damit nimmt Dr. Falkes Plan, seinem Freund Eisenstein einen Denkzettel für einen vergangenen Streich zu verpassen, endlich Gestalt an …

Seit ihrer Uraufführung im Jahre 1874 erfreut sich Die Fledermaus ungebrochener Beliebtheit und wird weltweit als die Wiener Operette schlechthin angesehen: nicht zuletzt aufgrund der glücklichen Konstellation eines Librettos, das mit spritzigem Humor die Doppelmoral der großbürgerlichen Gesellschaft nachzeichnet, einer kongenialen Umsetzung der gewitzten Charaktere in Musik – durch eingängige Melodien im Polka-, Csárdás- und Walzertakt, sowie einer ironischen Unterbauung des traditionellen Opernmusters durch den Wiener Walzerkönig Strauß.


Vorstellungsdauer: ca. 3 Stunden, 1 Pause